Mit der ABURY Design Experience nach Äthiopien – Jetzt bewerben

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Bist Du Designer und wolltest schon immer einmal Deine Skills in Afrika einbringen?
ADEx_Sabahar Äthiopien06Dann bewirb Dich jetzt bis zum 05.05.2017 bei der ABURY Design Experience: der erste internationale Designer-Wettbewerb, der die Welt verändern soll.
Die Design Experience geht mittlerweile in die dritte Runde.
Die Gewinnerin oder der Gewinner werden ein Stipendium bekommen, um für zwei Monate mit der Kunsthandwerks-Communty Sabahar in Äthiopien zu leben und zu arbeiten.ADEx_Sabahar Äthiopien01

Hier haben sie oder er nicht nur die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in Qualitätsmanagement und Design zu verbessern, sondern auch eine neue handgemachte Kollektion zu entwickeln.

Die Stoffe für die Kollektion werden komplett vor Ort handgefertigt und das Nähen findet in der lokalen Kooperative Sabahar statt. Sabahar arbeiten nach dem Fair Trade Prinzip und stellen wunderschöne Styles her.

Designer können sich hier bewerben: http://adex.abury.net/

Die letzte Design Experience führte die Gewinner nach Marroko, wo atemberaubende Kollektionen entstanden sind. Eine kleine Auswahl davon hier:
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Fotografin: Suzana Holtgrave Model: Monika Hirzin
Fotografin: Suzana Holtgrave Model: Monika Hirzin
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Fotografin: Suzana Holtgrave Model: Monika Hirzin
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Fotografin: Suzana Holtgrave Model: Monika Hirzin
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Fotografin: Suzana Holtgrave Model: Monika Hirzin
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Fotografin: Suzana Holtgrave Model: Monika Hirzin

Lebenskleidung – Warum wir tun, was wir tun!

Lebenskleidung Gründer
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Wir hatten die tolle Möglichkeit in der letzten Zeit etwas detailierter zu erzählen, warum wir bei Lebenskleidung tun, was wir tun.

Und dies geht weit darüber hinaus, tolle Bio Stoffe für Euch im Angebot zu haben. Lebenskleidung wurde gegründet, weil wir einen Unterschied machen wollten.

In zwei Interviewformaten konnten wir ausführen, was uns auf dem Herzen liegt und wie es zu der Gründung von Lebenskleidung gekommen ist. Dabei ging es nicht nur um die Verhältnisse bei uns vor Ort, z.B. warum Stoffe aus Bio-Baumwolle aus fairer & umweltfreundlicher Produktion für uns wichtig sind und wieso wir grüne Mode fördern, sondern haben wir den Bogen der textilen Kette einmal global betrachtet.

Enrico Rima war mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha, um beim Lab-of-tomorrow vor allem digitale Lösungen für eine sozial faire & nachhaltige Textilproduktion zu erarbeiten. Den Blogbeitrag dazu findet ihr hier.

Enrico GIZ

Und Benjamin Itter hat Christoph Dahn von Greenblut und Cherie Birkner von #RealMatterz jeweils ein ausführliches Interview gegeben, in dem er von seinen Erfahrungen in Indien erzählt und auch darauf eingeht, wie Lebenskleidung gegründet wurde.

Das Interview mit Greenblut in englischer Sprache könnt ihr unter dem Link unten oder hier nachhören. Dabei geht es auch darum, wie Lebenskleidug das Problem der oftmals hohen Mindestmengen für gerade kleinere und mittelgroße Ethical Fashion Designer und Marken löst, die Stoffe kaufen möchten aber nicht die Kapazitäten haben, sich hunderte Meter Stoff auf Lager zu legen.

Ben Itter/Lebenskleidung: How to solve a big problem for Ethical Fashion Brands

Viele weitere super interessante Interviews mit Persönlichkeiten aus der Fair Fashion Szene findet ihr übrigens im Greenblut Podcast Archiv. Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören.

Lebenskleidung Gründer
v.l.n.r. Enrico Rima, Benjamin Itter, Christoph Malkowski © Cherie Birkner

Außerdem wurden wir von der wunderbaren Cherie Birkner von #RealMatterz interviewt. Cherie ist von Hause aus Fotografin (das Foto hat sie diesen Februar geschossen) und in den USA geboren. Sie lebt seit dem 13. Lebensjahr in Berlin und hat mit viel Engagement die Seite #RealMatterz etabliert, auf der sie die Köpfe hinter den Marken präsentiert, die ethische und korrekte Mode prägen und nach vorne bringen.

Das vollständige Interview mit uns findet ihr hier.

Cherie geht es vor allem auch darum zu zeigen, dass korrekte Mode herzustellen nicht anstrengend sondern mit sehr viel Spaß und Freude verbunden ist. Es geht ihr nicht um den berühmten erhobenen Zeigefinger, sondern darum Alternativen aufzuzeigen die besser sind.

Ganz im Sinne von Richard Buckminster Fuller:

“You never change things by fighting the existing reality.
To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.”

Schaut einmal auf der Seite von #RealMatterz vorbei und entdeckt noch viele weitere tolle und kreative Köpfe hinter nachhaltig arbeitenden Ethical Fashion Brands und lasst Euch inspirieren.

Mach mit beim INKOTA e.V. Wettbewerb SPITZE NADEL 2017

Spitze Nadel
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INKOTA ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher, engagierter Menschen und Gruppen, die gemeinsam für eine gerechte Welt eintreten. Viele dieser Engagierten kommen aus der ökumenischen Bewegung für „Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung”, der internationalen Solidaritätsbewegung oder der globalisierungskritischen Bewegung.

INKOTA-netzwerk e.V. engagiert sich seit Jahren auch sehr stark für die Menschen die in der Textilindustrie arbeiten. Egal ob sie Stoffe herstellen oder Textilien nähen und verarbeiten, INKOTA e.V. setzt sich gegen Mißstände in der Modeindustrie ein.

Und Du kannst Dich ebenfalls engagieren und beim Wettbewerb SPITZE NADEL 2017 mitmachen.

Wer kann sich bewerben?

Für den Preis die SPITZE NADEL können sich alle Gruppen bewerben, die die dunkle Seite der Modeindustrie satt haben und in gemeinschaftlichem Engagement Aktionen durchführen, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für Gerechtigkeit und Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen. Die Teilnahme ist offen für Gruppen, Initiativen und Vereine, die auch ehrenamtlich arbeiten.

Aktionspreis gegen die dunkle Seite der Modeindustrie

Du engagierst Dich für Menschenwürde bei der Arbeit und machst mit spitzen und innovativen Aktionen auf die Missstände in der Modebranche aufmerksam? Dann bewirb Dich jetzt für den Aktionspreis SPITZE NADEL. Denn auch 2017 würdigen INKOTA und die cum ratione gGmbH wieder besonders wirksame Aktionen gegen die dunkle Seite der Modeindustrie.

Zum zweiten Mal möchten wir mit dem Preis SPITZE NADEL besonders wirksame Aktionen würdigen, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit stark machen.

Die Preisverleihung findet Anfang Juli 2017 im Rahmen der Ethical Fashion Show in Berlin statt. Einsendeschluss ist der 30. April 2017.

Wie kannst Du Dich bewerben?

Du kannst Dich ganz einfach bewerben:

  1. Kurze formlose Beschreibung der Aktion: Thema, Ziel, Art der Umsetzung, Reaktionen auf die Aktion (max. eine Seite).
  2. Zusammenstellen einer aussagekräftigen Dokumentation der Aktion (Fotos, Videos, Presseberichte, etc.).
  3. Ausfüllen des Bewerbungsformulars (PDF, 192 KB).
  4. Zusendung der Beschreibung, der Dokumentation und des Bewerbungsformulars per E-Mail an spitze-nadel[at]inkota.de oder postalisch:INKOTA-netzwerk e.V.
    Z. Hd. Nora Große
    Chrysanthemenstraße 1-3
    10407 Berlin

Bewerbungsfrist ist der 30. April 2017.

Welche Kriterien werden zur Bewertung der Aktionen herangezogen?

Bei der Bewertung der Aktionen stehen vor allem drei Kriterien im Vordergrund:

  • Mit der Aktion wird eine breite Öffentlichkeit über die Missstände in der Textil- und Modeindustrie informiert und zum Handeln inspiriert. Möglichst viele Personen und Gruppen werden dazu mobilisiert, sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einzusetzen.
  • Durch die Aktionen wir das Interesse der Medien an der Thematik geweckt. Die Aktionen erzielen eine hohe Medienwirksamkeit.
  • Durch die Aktionen werden Politik und Unternehmen zum Handeln gezwungen. Die Textilbranche und die Schuh- und Lederindustrie werden unter Druck gesetzt und zu Reaktionen und Stellungnahmen gedrängt.

Außerdem spielen folgende Punkte bei der Bewertung eine Rolle:

  • Die Aktion verfolgt ein klares Ziel mit einer klaren Botschaft.
  • Die Aktion lädt zum Nachahmen ein.
  • Die Aktion ist originell und einzigartig.
  • Die Aktion ist in ein längerfristiges Engagement zu globalen Themen und Herausforderungen eingebettet.

Was gibt es zu gewinnen?

Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Bei gleich guten Einsendungen obliegt der Jury die Entscheidung, den Preis aufzuteilen.

Wann findet die Preisverleihung statt?

Die Preisverleihung findet im Juni 2017 im Rahmen der Ethical Fashion Show in Berlin statt. Der/ die Gewinner/innen und alle Bewerber/innen werden rechtzeitig zur Preisverleihung in Berlin eingeladen.

Mehr Infos und die Jury und vorherige Preisträger findest Du direkt auf der Seite von INKOTA e.V.

[Quelle: INKOTA-netzwerk e.V.]